“Bino and Fino” – ein Cartoon gemacht von Leuten aus Nigeria

Arca-Afrikanisches Bildungszentrum e. V.  in Kooperation mit Zebra African Art Gallery präsentiert “Bino and Fino is an educational cartoon made in Nigeria for children.” Get in balance.

Wann? Freitag, 9. Oktober, 15:00 – 18:00 Uhr

Ort: Zebra African Art Gallery
Moorweidenstraße 22-24/Ecke Schlütersstraße (Uni-Hamburg)
20146 Hamburg
S-Bahn Dammtor, in der Nähe von Grand Elysee Hotel

Bitte besuchen Sie unsere Facebook Seite: https://www.facebook.com/Arca-Afrikanisches-Bildungszentrum-e-V-429871970408566/timeline/

Weitere Informationen: http://www.zebra-african-art-gallery.de/

Bino and Fino was created to provide more ethnically diverse children’s entertainment. Especially for viewers from a Black African heritage globally, whether residing on the African continent or in Diaspora. Importantly, it is an inclusive series for all children of toddler and preschool age from around the world.
http://www.binoandfino.com/

Fehlstart in der Erinnerungskultur

demo schimmelmann

Protest gegen das Schimmelmann-Denkmal 2007 (Foto:HMJokinen)

Hamburg 9.7.2014 - Selbstorganisationen Schwarzer und afrikanischer Menschen sowie
postkoloniale Initiativen protestieren gegen ihren Ausschluss bei der Erstellung des aktuellen Senatskonzepts zur Aufarbeitung von Hamburgs „kolonialem Erbe“.

Der Hamburger Senat hat gestern in seiner Stellungnahme an die Bürgerschaft in
Grundzügen ein geplantes Erinnerungskonzept zur Aufarbeitung der städtischen
Kolonialgeschichte vorgestellt.

Grundsätzlich begrüßen die Verbände Schwarzer und afrikanischer Menschen in
Deutschland sowie Hamburgs postkoloniale Initiativen dieses bundesweit erste Konzept
zur Aufarbeitung der kolonialen Stadtgeschichte, das sie selbst initiiert und seit Jahren
eingefordert haben.

Zugleich protestieren sie mit Nachdruck gegen den nicht hinnehmbaren Ausschluss ihrer
Vertreter_innen aus der Entwicklung dieses Konzepts, das entsprechend wenig Raum für
die zukünftige Beteiligung der Nachfahren kolonisierter Menschen und kritischer
Geschichtsinitiativen zulässt.

Ginnie Bekoe, Beiratsmitglied der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISDBund)
erklärt: „Dass den Nachfahren der Opfer von Kolonialismus und Rassismus die
Mitarbeit an dem von uns selbst angeregten Konzept verwehrt wird, ist ein Skandal.
Deutlich wird dabei, dass die Perspektiven von Schwarzen Menschen und People of
Colour auf Geschichte und Gegenwart unserer Stadt bis heute ganz bewusst übergangen
werden.“

HMJokinen vom Arbeitskreis Hamburg Postkolonial dazu: „Herausgekommen ist ein
städtisch verordnetes Erinnerungskonzept, ein Top-Down-Modell ohne Gestaltungs- und
Partizipationsmöglichkeiten für Initiativen Schwarzer Menschen und zivilgesellschaftliche
Akteure. Wir fordern den Senat erneut auf, diese umgehend zu einem Runden Tisch
einzuladen, an dem gemeinsam ein Konzept erarbeitet werden kann.“

Weitere Berichterstattungen zu dieser Pressemitteilung:

Workshop – Souveränität des Kontinents Afrika!

Im Rahmen der Veranstaltungswoche AFRICA-UNITY-WEEK möchten wir Sie/Euch herzlich zum Workshop „Souveränität des Kontinents Afrika “ einladen.

Workshop:
„Souveränität des Kontinents Afrika“
am Samstag, den 24. Mai 2014
von 12:00 bis 18:00 Uhr

In diesem Workshop geht es darum, herauszufinden wie die Diaspora eine starke Vernetzung bewerkstelligen kann, damit eine differenzierte Wahrnehmung in der deutschen Gesellschaft stattfindet.

„TAG DER AFRIKANISCHEN BEFREIUNG“ wird seit 1963 jährlich am 25. Mai erinnert.
Obwohl die Organisation African Union seit 50 Jahren existiert wird Sie kaum Wahrgenommen in den deutschen Medien. Wenn über ein afrikanisches Land berichtet wird, dann nur in Zusammenhang mit Korruption, Krieg, Katastrophen, Hunger, Mord und Todschlag.

Ein Reflexionsprozess soll darüber angestoßen werden und zusätzlich sollen folgende Fragen diskutiert werden:

  • Wie ist die Wahrnehmung der Arbeit der afrikanischen Union AU von der Diaspora?
  • Ist die AU zukunftsfähig?
  • Wie Frei/Souverän ist der Kontinent?
  • Auf diese und andere Fragen in diesem Zusammenhang wollen wir erörtern.

Gastredner: Herr Abayomi Oluyombo Bankole, Präsident des Afrikanischen Dachverbands Norddeutschland e.V. (ADV-Nord e.V.)

Ort: Barmbek-BASCH, Wohldorferstrasse 30, 22307 Hamburg

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Africa Unity Initiative, c/o Akonda-Eine-Welt- Café durchgeführt.

Gefördert von Zentrum für Mission und Ökumene

Einladung zum Diskussionsabend – Sind wir vereint?

Im Rahmen der Veranstaltungswoche AFRICA-UNITY-WEEK möchten wir Sie/Euch herzlich zum Diskussionsabend „Sind wir vereint?“ einladen.

Diskussionsrunde:
„Sind wir vereint?“
am Montag, den 26. Mai,
von 18:00 bis 21:00 Uhr

In dieser Runde geht es darum, darüber zu reflektieren wie eine Aufarbeitung der Vergangenheit unsere Gegenwart und Zukunft positiv beeinflussen kann, damit wir uns empowern (Pan Africanism, effects of Cololnialism, Neocolonialism).

Gastredner: Dr Hakim Adi, BA Hons., PhD (London)

Nach der Diskussion gibt es einen Ausklang mit Imbiss.

Ort: Deutscher Gewerkschaftsbund DGB (Hamburg Hauptbahnhof), Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg

Diese Veranstaltung wird in Kooperation mit der Africa Unity Initiative, c/o Akonda-Eine-Welt- Café durchgeführt.

Gefördert von Zentrum für Mission und Ökumene

Internationaler Tag der Integration – Globales Thema Lokal betrachtet – Bildung

Termin: Donnerstag, 08. November 2012, 18:00 bis 21:00 Uhr

An dem Podiumsgespräch nehmen folgende Personen teil:

  • I. Guèye, freier Wirtschaftsjournalist, Aufsichtsratsvorsitzender Afrikanischer Dachverband Nordrhein-Westfalen
  • Frau P. Lotzkat, Leiterin BASFI
  • Herr A. Heintze, Amt für Bildung
  • Frau F. Demiril, Fraktionsabgeordnete der GAL mit den Themen Arbeitsmarkt und Migration
  • Frau Dr. R. Panesar, Referentin BQM – Beratung Qualifizierung Migration
  • Frau I. Appiah

Veranstaltungsort:

Julius-Leber-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung
Rathausmarkt 5
20095 Hamburg
Tel.: 040/32587420
U/S-Bahn: Rathausmarkt, Routenplanung
Tagungssprache ist Deutsch

Der Eintritt ist frei. Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Imbiss ein.

Inhaltliches:

Thematisiert wird das “Handlungskonzept der Hansestadt Hamburg“. 15% aller Hamburgerinnen und Hamburger haben einen ausländischen Pass und sind aus über 180 Nationen. In diesen Zahlen sind allerdings keine Deutschen mit einem Migrationshintergrund erfasst. Der Anteil der Menschen mit einem Migrationshintergrund liegt bei 26,81% und somit deutlich über den Bundesdurchschnitt von 18,59%. Trotz einer „erfolgreichen Integration“ von Menschen mit Migrationshintergrund, besteht bei weitem noch ein erheblicher Bedarf, die Integration zu verbessern.

Aus diesem Ansatz und Anlass heraus lädt der Verein Arca Sie zu eine Diskussions- veranstaltung ein. Die Besucher erwartet eine spannende, kontroverse Auseinandersetzung. Auch Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen.

Initiiert und Durchgeführt von:

Arca – Afrikanisches Bildungszentrum e. V. (Gemeinnütziger Verein)

Mit freundlicher Unterstützung von:

Referat Kirchlicher Entwicklungsdienst des Zentrums für Mission und Ökumene